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Ursprünge

 
 

Die Tee-Urpflanze

Fragt man nach dem Ursprung der Teepflanze so unterscheidet man beim Tee generell in zwei Stammpflanzen bzw, Teesträucher.

Camellia sinensis und Camellia assamica:

Die Thea assamica wächst in tropischen Regionen und benötigt viel Wärme. Der Strauch kann
12 bis 15 Meter hoch werden, wenn er nicht regelmäßig gestutzt wird. Die Blätter sind zehn bis zwölf Zentimeter lang.

Die Camellia sinensis hingegen ist kleiner und widerstandsfähiger. Sie verträgt Frost, wird unbeschnitten vier bis sechs Meter hoch und hat fünf bis acht Zentimeter lange Blätter.

 

 
 

Die Assam-Hybride ist eine Kreuzung der beiden Tee-Urpflanzen und ist gegenwärtig die Grundlage für die meisten Teekulturen weltweit.

Die Sträucher werden regelmäßig gestutzt und hüfthoch gehalten, um den Busch zum einen in der vegetativen Phase zu erhalten und ein Blühen bzw. Fruchten zu verhindern und zum anderen, um das abpflücken der Teeblätter für die Plantagenarbeiter einfacher zu gestalten. 

Das Pflücken erfordert viel Sorgfalt und Geschicklichkeit und wird daher überwiegend von Frauen ausgeführt. Im Durchschnitt werden etwa 16–24 kg grüne Blätter am Tag gepflückt. Daraus ergeben sich 4–6 kg fertigen Tee. In den höher gelegenen, kühleren Gebieten wächst Tee langsamer als in den flachen Gebieten. So entsteht der besonders feine und aromatische Charakter.

Auch im Geschmack gibt es viele Unterschiede. Die vielfältigen Nuancen im Geschmack von schwarzem und grünem Tee reichen von blumig-weich über süß und spritzig bis hin zu kräftig-herber Würze. Ausschlaggebend für Aroma und Tassenfarbe des Tees sind neben der Pflanze, das Klima, Anbaugebiet, Lage, Bodenbeschaffenheit, Erntezeit und Verarbeitung. Der Verarbeitungsprozess entscheidet auch, ob der Tee grün bleibt oder schwarz wird.